Neuheiten

HERDEplus

dsp_herdeplus_ ist eine komplette Neuentwicklung unseres marktführenden Herdenmanagementsystems Herde auf der Basis moderner Datenbanktechnologien.

Es bietet folgende Weiterentwicklungen:

  • Einfachere und effektivere Bedienbarkeit im neuen Outfit und einer strukturierten Menügestaltung.
  • Optimierung der Tagesablaufplanung mittels Aktionsplänen, Kalenderfunktionen, Problemtierlisten, …
  • Erweiterte mobile Datenerfassung sowie webbasierte Einzeltieranzeige.
  • Umfassendere und flexiblere Auswertungen.
  • Intensivere Datenkommunikationen mit Melk- und Fütterungstechniken sowie Brunst- und Tiererkennungssystemen.
  • Erweiterung und Vereinfachung der Dateninteraktionen mit dem VIT, Rechenzentren, Verbänden, Tierärzten, Klauenpflegern, Beratern.
  • Erweiterte Funktionalität der Grundausbaustufe um Hitabgleich und Klauenpflege.

herdeplus_monitor

 

Informationsveranstaltung in Ihrer Nähe? hier

Betriebsvergleich

für Berater und Tierärzte

In den Projekten ITB Bestandsführung, ITB Controlling und ZMS Berater kann ein horizontaler Betriebsvergleich für folgende Auswertungskomplexe vorgenommen werden:

  • MLP-Ergebnisse
  • Fruchtbarkeitskennzahlen
  • Lebensleistung

Damit wird es möglich, Ertragspotentiale und Defizite sowie Merkmalszusammenhänge herauszuarbeiten und für den Kunden aufzubereiten.

Durch die Sortierungen nach Spaltenköpfen wird die Differenzierbarkeit bezüglich Spitzenleistungen und Problemfälle für beliebige Kennzahlen und unterschiedliche Fragestellungen ersichtlich.
Insbesondere durch den Vergleich zwischen den Auswertungskomplexen können Zusammenhänge erkannt und bewertet werden, wie z.B.:

  • Einfluss der Milchleistung und Zellzahlen auf die Gesundheit, Fruchtbarkeit und Lebensleistung
  • Zusammenhang zwischen Zellzahlen und Abgangsraten
  • Auswirkungen der Ausheilungsraten in der Trockenperiode
  • Häufigkeit von Stoffwechselproblemen und Langlebigkeit

Die Auswertung über beliebige Zeiträume ermöglicht eine Trenderkennung.
Die einzubeziehenden Betriebe sind anonymisierbar und frei wählbar. Damit können unterschiedliche Betriebsgruppen (TMR-Betriebe, Roboterbetriebe, u.a.) getrennt ausgewertet und über die Gesamtauswertung verglichen werden.

Die Excelausgabe ermöglicht eine individuelle, optische und inhaltliche Gestaltung der Auswertungen.

Entgangener Ertrag

Schätzung des Einflusses von Erkrankungen und Abgängen auf die
Wirtschaftlichkeit des Betriebes

Die Ermittlung des entgangenen Ertrages erfolgt auf der Basis einer betriebsindividuellen Analyse von

  • Leistungsparametern (Milch,- Fruchtbarkeits- und Reproduktionsleistungen, Abgänge)
    in Verbindung mit
  • betrieblichen Marktpreisen (Milchpreis, Schlachtkuherlös) und
  • Kosten (Haltungskosten, Färsenkosten, Spermakosten, …).

Die Auswertungen beziehen sich auf frei definierbare Kalbezeiträume (in der Regel 12 Monate). Innerhalb dieser kann der Beobachtungszeitraum frei gewählt werden (z.B. 305 Tage).

Ausgangspunkt der Berechnungen bildet der Milcherlös. Nach Abzug der Kosten wird das Ergebnis für die jeweilige Erkrankung ausgewiesen.

Die Ermittlung des entgangenen Ertrages erfolgt nach dem Grundsatz, dass zur Bewertung einer Erkrankung zusätzlich das Ergebnis der Kühe mit ausgewiesen wird, die diese Erkrankung nicht haben. Der entgangene Ertrag ergibt sich aus der Ergebnisdifferenz der Kühe mit und ohne Erkrankung:

Entgangener Ertrag = Ergebnis mit Erkrankung – Ergebnis ohne Erkrankung

Im folgenden Beispiel werden erkrankte Kühe mit nicht erkrankten verglichen. Jede erkrankte Kuh weist im Durchschnitt ein um 232 € vermindertes Ergebnis im Vergleich zu Kühen ohne Erkrankung auf.

entganger-ertragDurch die gesonderte Auswertung der Abgänge im Vergleich zu den nicht abgegangenen Tieren wird erstmals die wirtschaftliche Bewertung der Abgänge unter Beachtung des Einflusses der Abgangshäufigkeit und der Haltungstage bei Abgang ermöglicht. Je Abgangskuh wird im Beispiel ein Verlust von -584 € bzw. -637 € erzielt.

Gemäß dieser Auswertungsstruktur kann eine variable Analyse der Erkrankungen anhand von

  • Diagnosen (Euter, Fruchtbarkeit Klauen, Stoffwechsel, …) oder
  • Milchinhaltsstoffen (Zellzahlklassen, Fett-/Eiweißquotient)

für den Betrieb insgesamt und je Kuh sowie auch laktationsweise durchgeführt werden.

Durch Variation der Preise und Kosten kann deren Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit einfach simuliert werden.

Übersicht zum Programm Entgangener Ertrag

entganger-ertrag1

KuhWert-Pogramm

Das KuhWert-Programm ist eine gemeinsame Entwicklung von vit Verden, VIT PC-Software und dsp-agrosoft, mit der das Serviceangebot der HERDEplus und NETRIND-mlp erweitert wird.

Der KuhWert dient als Entscheidungsgrundlage für den Verbleib von Kühen und Ersatzfärsen zur weiteren Zucht im Betrieb. Er ist ein Schätzwert für den künftigen wirtschaftlichen Wert, den eine Kuh bzw. Färse innerhalb der nächsten 5 Jahre erreichen kann. Er resultiert aus der Differenz der Einnahmen (Milch, Kälber, Schlachtung) zu den Ausgaben (Futter, Besamungen, Trächtigkeitsuntersuchungen und Bestandsergänzung) unter Beachtung der Zinsentwicklung. In die Berechnungen fließen die aktuellen Werte zum Einzeltier und zum Betrieb sowie die Wahrscheinlichkeiten für den Übergang in spätere Laktationsstadien und weitere Laktationen ein.

  • Für Kühe werden die im Rahmen der MLP ermittelten Tierdaten zu Laktationsnum-mer, Laktationsmonat, Trächtigkeitsmonat und Laktationsleistung verwendet.
  • Bei den potentiellen Ersatzfärsen (Kalbung innerhalb der nächsten 90 Tage) fließt der geschätzte Zuchtwert für Milchleistung in die Berechnung ein.
  • Als Herdenparameter werden der Herdendurchschnitt (Milch-kg) und die mittleren Brunstnutzungsraten, die Fruchtbarkeitsraten (NR56) und die Merzungsraten einbezogen.
  • Mit den Betriebsparametern werden allgemeine Annahmen, die eine Bewertung der Kühe und Färsen in ihrer speziellen Betriebsumwelt zulassen, berücksichtigt (frühester und spätester Besamungsmonat für Kühe, Mindest-Testtagsleistung bei Besamung und Merzung, Kosten und Preise, …)

Der KuhWert wird in Euro dargestellt. Er wird in HERDEplus als aktueller Kuhwert und als alternativer Kuhwert ausgewiesen.

kuhwert

Zur detaillierteren Bewertung können durch den Nutzer weitere Informationen hinzugefügt werden.

 

 

MobileScan

mobileScan

Gerät mobileScan

 

Die Analyse der Körperkondition ist ein wichtiges Instrument für die Beurteilung des Lebendmasse-Energie-Zyklus und dessen Auswirkungen auf Milchleistung, Fruchtbarkeit und Tiergesundheit. MobileScan bietet als Weltneuheit die Möglichkeit, Rückenfettdicke-Messungen am Einzeltier durch eine Person durchzuführen und die Daten standalone in einer alltagstauglichen Basisvariante auszuwerten. Durch Zugriff auf das DSP-Herdenmanagement erweitern sich die Möglichkeiten zur Auswertung erheblich.

Vorteile der Software:

  • automatische Speicherung und Verwaltung der Messwerte
  • Basisauswertungen standalone möglich
  • auf umfassende Verknüpfung mit Daten des DSP-Herdenmanagements erweiterbar
  • graphische Darstellung der Messwerte nach frei wählbaren Tiergruppen (Einzelwerte, Trendkurve)
  • einfacher Abgleich der Messwerte mit Standardwerten
  • schnelle Berechnung täglicher Zunahmen und weiterer Kennwerte

Vorteile der Hardware:Koffer mobileScan

  • praxistaugliche Hardware (handlich, robust, wasser- und stoßfest)
  • 2 Ausführungen (Standard mit RFD, Premium mit RFD+TU)
  • automatische Tiererkennung mit RFID-Antenne
  • einfachste Bedienung per Finger (Touchscreen)
  • optionale Direkteingabe von Stallnummer, BCS und Messwerten
  • integrierter Ultraschallscanner mit Linearsonotrode (4-7,5 MHz)
  • Speichern des Ultraschallbildes und des Messwertes
  • Schnittstelle zu DSP-Software (HERDE, ZMS, ITB)
  • Lieferung im Koffer

Für weitere Informationen finden Sie hier den aktuellen Flyer.

 

zim_logo

N-Effizienz

„Das Grundwasser in Deutschland ist immer stärker mit Nitrat belastet“ ARD oder „Die Gülle-Flut-Gefahr für unser Trinkwasser?“ WDR

Aus aktuellem Anlass  präsentieren wir Ihnen unser neues Programm „N-Effizienz“. Dieses ist ein Auswertungstool für Milchviehbetriebe, mit dem die innerbetrieblichen Stickstoffströme dargestellt und bewertet werden können. Das Tool ermöglicht die Identifizierung von Verlustgrößen an Stickstoff in die Umwelt und zeigt Optionen auf, wie die Effizienz in der innerbetrieblichen Nutzung von Stickstoff gesteigert und gleichzeitig anfallende Kosten durch den Zukauf von Futter- und Düngemitteln gesenkt werden können.
Im Gegensatz zu allen bisherigen Programmen, die sich nur auf Einzelbereiche fokussiert haben, werden hier alle Teilbereiche berücksichtigt, wie

  • Tierbestand
  • Fütterung
  • Anbau und Düngung
  • incl. aller Anfangs- und Endbestände und ihrer Zu- und Verkäufe.

n-ef-1Damit kann der Stickstoff-Fluss im Gesamtbetrieb durch definierte Kompartimente verfolgt und die Relation von Output zu Input in den verschiedenen Sub-Systemen auf unterschiedlichen Prozessebenen quantifiziert und in Abgleich gebracht werden. Die Auswertungen basieren auf leicht zugängliche Kenngrößen der jeweiligen Betriebe, die mit hinterlegten Schätzformeln aus der Literatur verknüpft werden.

Vorteile:

  • Keine pauschalen Werte, sondern betriebsspezifische Daten der jeweiligen Teilbereiche können in unterschiedlicher Detailtiefe abgebildet werden
  • In der Tierhaltung werden umfangreiche Daten zur Fütterung, Milchleistung mit Inhaltsstoffen und Tierbewegung mit Gewichten herangezogen
  • Die Verluste im Futter- und Düngerlager werden ebenso berücksichtig wie z.B. die Verwendung von Einstreu und Futterresten
  • Innerhalb der Bodenbewirtschaftung spielen nicht nur Düngung und Ernte eine Rolle, es werden auch N-min-Gehalte und Zufuhr aus der Umwelt sowie die N-Deposition beachtet
  • Einbeziehung der innerbetrieblichen Verwendung aller Ernte- und Verkaufsprodukte sowie Zukauf von Futter und Düngemitteln

Auswertung:

  • Angabe der Effizienz in Form von Diagrammen und einem Ampelsystem zu jedem Teilbereich
    Erkennung der Wirkungsgrade und damit von Optimierungs- und Kostenreduzierungspotenzialen
  • Grundlage für Hoftor-Bilanz als Maßstab für das Gesamtkonzept des Nährstoffmanagements
  • Anforderungen zur Berechnung von Bilanzen als Basis für die Einhaltung der künftige Dünge-Verordnung

Weitere Informationen erhalten Sie auch in Hannover auf der EuroTier, besuchen Sie uns am Stand C22 in  Halle 26.

bmel_web_rgb_de

 

HERDEplus RFID

Elektronische Tiererkennung –

sekundenschnell, sicher und preiswert
für HERDEplus, HERDE mobil iOS und KLAUE

Technische Voraussetzungen:

  • HDX- und FDX-fähige Transponder, Nutzung der eventuell vorhandenen RFID-Transponder in Verbindung mit DELAVAL, DAIRYMASTER und IMPULSA Melkständen oder Einsatz unserer Fußtransponder zum MESSE-Einführungspreis
  • Lesegerät AWR 300 für die Tiererkennung mit Anbindung an unsere Software zur Tieranzeige und –Erfassung.

Vorteile:

  • Automatische Tiererkennung – schnell und sicher direkt am Tier, das unsichere Ablesen und Eintippen von Ohrmarken entfällt.
  • Anzeige des Tieres mit Ohrnummer, Status, Übersichtsinformationen, …
  • Aufruf des Tieres in der Datenerfassung  für Brunst, Besamung, Erkrankung, ZHU, Trockenstellen …
  • Abgleich der erfassten Tiere mit Arbeitslisten sowie deren Bearbeitung
  • Übernahme der Tiere in neue Aktionen

 

herdemobil_transponder

KLAUE ICAR-Erfassung

Der ICAR-Atlas der Klauengesundheit ist ein neuer Erfassungsstandard, der international länderübergreifend als Datenstandardisierung für Klauendaten angewandt wird.

Im Rahmen eines nationalen Projekts zur Klauengesundheit (KLAUENfitnet) ist der neue ICAR-Schlüssel als weitere Klauendatenerfassungsmöglichkeit in KLAUE integriert worden.

Der Anwender kann auswählen, nach welchem Standart (DLG oder ICAR) die Klauendaten erfassen werden. Im Erfassungsmenü ist ein weiterer Menüpunkt „ICAR“ integriert, hinter dem sich die neuen Diagnosen befinden. Die Definitionen der Abkürzungen werden unten in der Fußzeile nach Aktivierung der Diagnose beschrieben. Auch die umfangreichen Auswertungen sind an den neuen ICAR-Standard angepasst.

Die erfassten Klauendaten können problemlos per Webservice an den vit als ADIS Datei verschickt und somit für überbetriebliche Auswertungen oder Zuchtmerkmale im Rechenzentrum verwendet werden.

Für das Projekt KLAUENfitNet sind die weiteren Erfassungsmöglichkeiten Pen-Walk-Bonitur und BSC und Locomotion Score in KLAUE integriert worden. Auch diese Daten können via Webservice an den vit gesendet werden.

m-icar_web klaue-icar_web icar-bcs_web

bmel_web_rgb_de

ITB mobil / Stallbuch mobil

Für eine engere Zusammenarbeit zwischen Tierarzt und Landwirt hat die dsp-Agrosoft GmbH die Module ITB mobil (für den Tierarzt) und Stallbuch mobil (für den Landwirt) geschaffen, die zwischen Tierarzt und Landwirt ein einfaches, übersichtliches und mobiles Herdenmanagement für alle iOS-Geräte wie iPod, iPhone und iPad ermöglichen.

Der Tierarzt schickt die Daten per E-Mail direkt auf das Mobilgerät des Landwirts und bekommt in regelmäßigen Abständen vom Landwirt erfasste Daten wie

  • Besamung
  • Brunst
  • Trächtigkeit
  • Diagnose
  • Stallnummer

zurück. Per Knopfdruck importiert der Tierarzt diese in das System ITB Bestandsführung.